Der Kultur- und Verkehrsverein Enger
-ein Geburtshelfer nicht nur für das Kirschblütenfest
Für das alte Enger diente vor allem der sagenhafte Sachsenführer Widukind als Markenzeichen. In den letzten drei Jahrzehnten ist das Kirschblütenfest in der Region mindestens ebenso bekannt geworden. Für Widukind können die Engeraner nichts, für das attraktive Stadtfest im Frühjahr aber schon. Kaufleute und kulturinteressierte Bürger haben es ins Leben gerufen und sehr erfolgreich weitergeführt. Die organisatorische Grundlage dafür bildete der zuvor gegründete Kultur- und Verkehrsverein Enger, kurz KuV. Seitdem macht er sich für die Förderung der Kultur, die Interessen der Kaufleute und das Stadtmarketing stark.
Der Vorstand
Zum Vorstand im KuV gehören der 1. und der 2. Vorsitzende, der Schatzmeister und die Schriftführerin. Seit dem 6. November 2019 ist Daniela Dembert die neue Vorsitzende des Vereins. Sie ist bei der Stadt Enger für den Bereich Tourismus zuständig, zudem als freie Journalistin tätig und bündelt nun die vielfältigen Interessen der KuV-Mitglieder. Ihr Stellvertreter ist Burkhard Wehmeyer, Engeraner Unternehmer und langjähriger Förderer der Kultur.
Ihnen zur Seite hält Klaudia Engelage-Künnemann als Schriftführerin alles Wichtige fest. Hauptberuflich ist sie als Kommunikationsmanagerin in einem Bielefelder Verlag tätig.
Die Verwaltung der Gelder liegt seit der Mitgliederversammlung vom 7. September 2023 bei Matthias Rasche, nachdem Kassierer Stephan Landwehr das Amt nach zehn Jahren zur Verfügung stellte.
Klaudia Engelage-Künnemann, Burkhard Wehmeyer und Daniela Dembert, v. ls.
Zum Tod von Reinhard Fender
Die Kaufmannschaft und der Kultur- und Verkehrsverein Enger trauern um ihr Mitglied Reinhard Fender, der am 9. Dezember nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.
Reinhard war ein von allen geschätzter Vereinskamerad und Freund. Er hat Gemeinschaft gelebt und sich in beiden Vereinen auf vielfältigste Weise eingebracht. Egal ob hinter der Theke bei Konzerten des KuV, bei den Abendmärkten, in der Vorbereitung der monatlichen Kaufmannschaftssitzungen oder beim Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung – Reinhard war mittendrin und hat sich engagiert. Er war ein Überzeugungstäter, der mitgestalten wollte, sich uneigennützig für die Engeraner Stadtgesellschaft eingesetzt hat und mit geradem Rücken für seine Überzeugungen eingetreten ist. Immer verbindlich, immer hilfsbereit und dabei stets bescheiden.
Als gutlaunige, den Menschen zugewandte Person schenkte Reinhard anderen gern sein Ohr. Zu seinen Lieblingsaufgaben innerhalb der Kaufmannschaft gehörte es, zur Osterzeit gemeinsam mit einem/r Mitstreiter/in im Hasenkostüm durch Enger zu ziehen und bunt gefärbte Ostereier an Passanten zu verteilen. Als Wahlhelfer hat sich Reinhard für gelebte Demokratie eingesetzt.
Neben der aktiven Mitgliedschaft in den Engeraner Vereinen war Reinhard Fender auch in der Sternwarte St. Andreasberg engagiert, denn eine seiner Leidenschaften galt dem Sternenhimmel.
Reinhard hinterlässt in unserer Mitte eine große Lücke. Unser tiefes Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit seiner Frau Birgit sowie seinen Kindern und Enkeln.